NESS RUBEY
Ness Rubey arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie und Objektkunst und untersucht die widersprüchlichen Beziehungen zwischen Konsum, Erinnerung und gesellschaftlichen Narrativen. In ihren inszenierten Stillleben und skulpturalen Arbeiten verwandelt sie alltägliche Materialien – von Plastikmüll bis zu Lebensmitteln – in ästhetische Paradoxien, die zwischen Anziehung und Irritation oszillieren. Humor und formale Präzision dienen ihr als Zugang zu Themen wie Verdrängung, Verantwortung und der Fragilität kollektiver wie persönlicher Erinnerungen. Rubeys Arbeiten schaffen Räume, die Wahrnehmung verlangsamen, Perspektiven verschieben und Betrachter:innen einladen, ihren eigenen Widersprüchen zu begegnen.